Tim Röhn

Reporter

„Reporter leben gefährlich. Zuhause.“

Meine Recherchen haben mich in den vergangenen Jahren an viele verschiedene Orte gebracht, ich habe interessante Leute getroffen und die Welt ein bisschen besser verstehen gelernt. Und bei jeder Reise wird mir aufs Neue klar: Recherche vor Ort ist nicht nur wichtig - sie ist alternativlos.

In Afghanistan habe ich deutsche Soldaten ins Kriegsgebiet begleitet. Auf Kuba lud mich der Trauzeuge von Che Guevara in sein Haus ein. Am Amazonas hörte ich entrechteten peruanischen Bauern zu. Im Emirat Katar klagten mir versklavte Gastarbeiter ihr Leid. In Brasilien traf ich mutige Frauen, die gegen Kinderprostitution kämpften. An der EU-Außengrenze sah ich das Leid Tausender.

Meine Reportagen und Filme beschäftigen sich mit Missständen in Politik und Gesellschaft, ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Flucht und Migration.


Blatter mit Tim Röhn

Neue Beiträge

Dez 1
Dez 1

Doku “Mord auf Malta” läuft auf ARTE

Nach monatelanger Arbeit ist unsere TV-Doku über den Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia fertig geworden: “Mord auf Malta”, entstanden in Zusammenarbeit mit Filmemacherin Gelareh Kiazand und Produzent Till Derenbach, wurde am 3. Dezember bei ARTE ausgestrahlt.

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Der Fall Franco A.

Der BGH hat zu entscheiden: Muss sich der ehemalige Bundeswehroffizier Franco A. wegen Terrorverdachts vor Gericht verantworten oder nicht? Die Ermittlungsakte, die WELT AM SONNTAG in großen Teilen vorliegt, zeigt, wie kompliziert die Entscheidungsfindung ist

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Okt 0
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Unsere Doku “Tod auf Malta” beim Demokratie-Forum

Am 16. Oktober 2017 starb Maltas bekannteste Journalistin Daphne Caruana Galizia, ermordet mit einer Autobombe. Ein feiger Anschlag auf die Pressefreiheit. Die einzige Möglichkeit, Galizias Berichterstattung über die korrupte Elite des Landes zu stoppen.

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Film: Wie Spanien Migranten gen Norden schleust

Bereits im Januar 2019 habe ich für WELT AM SONNTAG enthüllt, dass im Süden Spaniens kürzlich angekommene Migranten in Reisebusse gesetzt und an die französische Grenze gebracht werden. Das Ziel: dass die Menschen das Land verlassen – ohne Asyl zu beantragen.

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