Tim Röhn

Reporter

„Reporter leben gefährlich. Zuhause.“

Meine Recherchen haben mich in den vergangenen Jahren an viele verschiedene Orte gebracht, ich habe interessante Leute getroffen und die Welt ein bisschen besser verstehen gelernt. Und bei jeder Reise wird mir aufs Neue klar: Recherche vor Ort ist nicht nur wichtig - sie ist alternativlos.

In Afghanistan habe ich deutsche Soldaten ins Kriegsgebiet begleitet. Auf Kuba lud mich der Trauzeuge von Che Guevara in sein Haus ein. Am Amazonas hörte ich entrechteten peruanischen Bauern zu. Im Emirat Katar klagten mir versklavte Gastarbeiter ihr Leid. In Brasilien traf ich mutige Frauen, die gegen Kinderprostitution kämpften. Am Zürichsee versuchte mir Sepp Blatter klarzumachen, dass er nicht Täter, sondern Opfer sei.

Meine Reportagen beschäftigen sich mit Missständen und Skandalen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Sport. Gerne können Sie mir Informationen zukommen lassen, Vertraulichkeit wird zugesichert.


Blatter mit Tim Röhn

Neue Beiträge

Mrz 2
Mrz 2

IN EIGENER SACHE: Seminare in Düsseldorf

Journalismus-Studenten, Schulabgänger, Berufsanfänger aufgepasst: Ab April veranstalte ich an der FOM Hochschule Düsseldorf mein Seminar “Investigative Recherche im In- und Ausland”. An einem prall gefüllten Tag wird es u.a. um die Prinzipien der Recherche gehen, den Umgang mit Informanten und die erfolgreiche Umsetzung von Themenideen.

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Feb 0
Feb 0

Gegen das Vergessen

Vor einem Jahr wurden der Journalist Ján Kuciak und seine Verlobte Martina Kusnirova in der Slowakei ermordet. Dieses Verbrechen führte zu Protesten gegen die korrupte Regierung, der Premier trat zurück, doch die Probleme des Landes sind geblieben. Und der Mordfall ist noch immer nicht aufgeklärt Sein Händedruck ist immer noch so fest und ehrlich wie […]

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Jan 0
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Weißer Schwan, so schwarz

Die Sanierung der “Gorch Fock” wird weit teurer als geplant. Werft und Marine stehen in der Kritik – nun wird alles durchleuchtet. Wer profitiert von den kostspieligen Arbeiten? Recherchen führen zu neuen Details eines sich ausweitenden Korruptionsverdachts

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Jan 0
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Bus ins Glück

So viele Migranten wie nie kommen übers Meer nach Spanien. Was aus ihnen wird, zeigt sich in einem Dorf, von wo aus Busse nach Norden losfahren. Hier wird klar, dass sich Spanien wenig um EU-Regeln schert und die Weiterreise nach Mitteleuropa befördert

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