Vita

Mein erstes Geld mit Journalismus verdiente ich an meinem 16. Geburtstag – mit einem Artikel über ein Fußballspiel für das Solinger Tageblatt. Zwei Jahre schrieb ich als freier Journalist für die Lokalzeitung, kurz vor dem Abitur begann ich als Pauschalist bei der Online-Ausgabe der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Im Anschluss an eine längere Reise entschied ich mich, Mitte 2009 nach Berlin zu gehen und in der Hauptstadt für verschiedene Medien zu arbeiten. Ich bekam kurz darauf die Gelegenheit, eine zweijährige Ausbildung an der Axel Springer Akademie zu absolvieren und arbeitete währenddessen für BILD und WELT.

2012 ging ich nach München, um als Reporter für SPIEGEL ONLINE tätig zu sein. Die Möglichkeit, frei zu arbeiten, reizte mich aber schon damals sehr. Ich machte mich selbstständig und schrieb vor allem für WELT am SONNTAG.

Ein Angebot des SPIEGEL, festangestellt als Redakteur zu arbeiten, sorgte Anfang 2017 für eine spannende Veränderung. Ich sagte zu und arbeitete ein halbes Jahr lang für das Hamburger Nachrichtenmagazin. Es war eine lehrreiche Zeit, aber ich entschied mich erneut dafür, selbstständig tätig zu sein.

Seit November 2017 ist das der Status quo. Meine Reportagen erscheinen in großen Medien in Deutschland sowie im englisch- und spanischsprachigen Ausland. Außerdem bin ich als Dozent tätig und arbeite an Filmprojekten, u.a. für das ZDF-Magazin “Frontal 21” und den Fernsehsender ARTE.

Im Dezember 2018 wählte mich das “Medium Magazin” mit folgender Begründung in die Top 10 der “Reporter des Jahres”: “Röhn reiste in diesem Jahr die europäischen Grenzen nahezu komplett ab. Beste Berichterstattung über die internationale Dimension der Flüchtlingskrise. Immer menschlich, nie aktivistisch.”

Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch

Veröffentlichungen in, u.a.: DER SPIEGEL, WELT AM SONNTAG, (Deutschland), New York Times (USA), Handelszeitung (Schweiz), El Confidencial (Spanien), Le Soir (Belgien)

Berichterstattung aus, u.a.: Afghanistan, Bahrain, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Costa Rica, Indien, Katar, Kuba, Marokko, Peru, Russland, Trinidad & Tobago, Tunesien, USA