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TIM RÖHN

Reporter leben gefährlich. Zuhause.

Meine Recherchen haben mich in den vergangenen Jahren an viele verschiedene Orte gebracht, ich habe interessante Leute getroffen und die Welt ein bisschen besser verstehen gelernt. Und bei jeder Reise wird mir aufs Neue klar: Recherche vor Ort ist nicht nur wichtig - sie ist alternativlos. In Afghanistan habe ich deutsche Soldaten ins Kriegsgebiet begleitet. An der EU-Außengrenze sah ich das Leid Tausender. In El Salvador fand ich den Organisator der Flüchtlingskarawanen. In Zürich traf ich die Korrupten aus der Welt des Sports. Meine Recherchen, Reportagen und Filme beschäftigen sich mit Missständen und Skandalen in Politik und Gesellschaft, ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Flucht und Migration.

 

VITA

Mein erstes Geld mit Journalismus verdiente ich an meinem 16. Geburtstag – mit einem Artikel über ein Fußballspiel für das Solinger Tageblatt. Noch vor dem Abitur unterschrieb ich einen Vertrag als Pauschalist bei der Rheinischen Post in Düsseldorf. Im Anschluss an eine längere Reise zog ich nach Berlin und absolvierte eine Ausbildung an der Axel Springer Akademie. 2012 ging ich nach München, um als Reporter für SPIEGEL ONLINE tätig zu sein, machte mich aber kurz darauf selbstständig. Als weltweit tätiger Reporter arbeitete ich vor allem für WELT AM SONNTAG.

Ein Angebot des SPIEGEL, festangestellt als Redakteur zu arbeiten, sorgte im Jahr 2017 für eine spannende Veränderung. Dennoch entschied ich mich nach einem halben Jahr abermals für die Selbstständigkeit. Seit Ende 2017 ist das der Status quo: Meine Reportagen erscheinen in großen Medien in Deutschland sowie im englisch- und spanischsprachigen Ausland. Außerdem gebe ich Seminare, halte Vorträge und arbeite seit Anfang 2019 intensiv an Filmprojekten. Mein erster Dokumentarfilm – “Mord auf Malta” – wurde im Dezember 2019 auf ARTE ausgestrahlt. Dazu bin ich für das ZDF-Magazin “Frontal 21” tätig. Seit Oktober 2020 arbeite ich - ebenfalls auf freiberuflicher Basis - für die große deutsche Filmproduktion Zeitsprung Pictures als Autor und Realisator Dokumentation

In den Jahren 2018 und 2019 wählte mich das “Medium Magazin” in die Top 10 der “Reporter des Jahres”. 2018 lautete die Begründung: “Röhn reiste in diesem Jahr die europäischen Grenzen nahezu komplett ab. Beste Berichterstattung über die internationale Dimension der Flüchtlingskrise. Immer menschlich, nie aktivistisch.” 2019 hieß es: “Investigativ, objektiv, menschlich, all das trifft auf ihn zu: sei es in der TV-Doku über den Mord an Daphne Caruana Galizia oder in Stücken über die Lage der Geflüchteten.” 

Veröffentlichungen in, u.a.: DER SPIEGEL, WELT AM SONNTAG, BILD (Deutschland), New York Times (USA), Handelszeitung (Schweiz), El Confidencial (Spanien), Le Soir (Belgien), Onet (Polen)

Berichterstattung aus, u.a.: Afghanistan, Bahrain, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Costa Rica, El Salvador, Frankreich, Indien, Indonesien, Irland, Italien, Katar, Kroatien, Kuba, Marokko, Niederlande, Peru, Russland, Spanien, Trinidad & Tobago, Tunesien, Ukraine, USA

 

TEXTE

Im Rahmen meiner Recherchen rund um die Welt habe ich in den vergangenen Jahren Dutzende große Reportagen veröffentlicht - vor allem in WELT AM SONNTAG, aber auch im SPIEGEL und der New York Times.

 

DER TRAUM VON DEUTSCHLAND

(...) Im Anhörungszimmer des BAMF prallen zwei Welten aufeinander. Es ist ein kahler Raum ohne Bilder, dessen einziges Fenster man aus Datenschutzgründen nicht öffnen darf. Normalerweise darf niemand bei so einem Gespräch dabei sein, schon gar nicht ein Reporter. Plastikbecher, eine Wasserflasche, Taschentücher für den Fall, dass es emotional wird. (...)

FOTOS

Seit Anfang 2014 fotografiere ich bei meinen Recherchereisen selbst. Meine Fotos sind seitdem u.a. im SPIEGEL, der WELT AM SONNTAG und der Süddeutschen Zeitung erschienen.

Ein Flüchtlingsboot im Meer zwischen Griechenland und der Türkei
Ein Betrunkener torkelt über eine Straße
Zwei Migranten unterhalten sich durch einen Zaun
Ein nepalesischer Gastarbeiter beim Mittagessen
Aus dem Meer gerettete Migranten
Arbeiter stehen Schlange vor der Kantine
Fischer entfernen Algen aus ihren Netzen
Sepp Blatter auf seinem Balkon
Migranten und Flüchtlinge nach der Rettung aus dem Meer
Die U12-Mannschaft der Aspire Academy freut sich über den Turniersieg
Alte Männer spielen auf dem Marktplatz
Francesco Baranca blickt aus dem Fenster
Ein Nato-Hubschrauber landet, Soldaten warten aufs Einsteigen
Eine Mutter hält ihr Baby im Arm; beide waren kurz zuvor aus dem Mittelmeer gerettet wurden
Afghanische Armeefahrzeuge auf dem Weg in die Schlacht
Ein Betreuer gibt seinen Spielern der Aspire Academy Anweisungen
Ein Junge auf dem Boden in einem Flüchtlingslager
Ein Mädchen am Zaun einer NGO, die Flüchtlingen hilft
Eine Frau in ihrem Wohnzimmer
Grenzschützer am Zaun, der Ungarn von Serbien trennt
Ein General begrüßt seine Soldaten
Hubschrauberflug über dem Hindukusch
Ein Helfer im Flüchtlingslager
Gastarbeiter in ihrem Gemeinschaftsbad
Migranten und Flüchtlinge auf dem Weg zur Essensausgabe
Einer der Männer, die versuchten, Menschen nach dem Germanwings-Absturz zu retten
Deutsche und afghanische Soldaten im Gespräch
Zwei Brüder vor ihrem Haus in der Altstadt
Jack Warner verspricht einer Obdachlosen Hilfe
 

TV

Im Jahr 2019 habe ich entschieden, den Fokus künftig verstärkt auch auf Dokumentarfilme und TV-Reportagen zu legen. Seitdem wurden meine Filme u.a. bei ARTE und im ZDF gezeigt.

Mord auf Malta

Mord auf Malta

Im Jahr 2019 erschien meine erste Doku bei ARTE und im ZDF: "Mord auf Malta" über die Ermordung der maltesischen Journalistin Daphne Caruana Galizia.

Spanien als Fluchthelfer

Spanien als Fluchthelfer

Im Sommer 2019 war ich für das ZDF-Magazin "Frontal 21" in Spanien unterwegs, um zur illegalen Weiterreise von Migranten gen Nordeuropa zu recherchieren.

Fußball unter Anklage

Fußball unter Anklage

Im Herbst 2019 arbeitete ich für das ZDF-Magazin "Frontal 21" an einer Recherche zu korrupten Machenschaften im deutschen Fußball.

 

SEMINARE & VORTRÄGE

Wie schafft man es, vor Ort recherchieren zu können und nicht via Telefon und Skype? Wie baut man sich ein Netzwerk von Informanten auf? Wie geht man mit Quellen um und wie schützt man sie? Wie pitcht man seine Geschichten? Warum reicht es heute als Reporter nicht mehr aus, nur gute Texte zu schreiben? Diese Fragen stehen am Anfang einer jeden Reporterkarriere – und tauchen auch danach immer wieder auf.

In meinem Seminar „Investigative Recherche im In- und Ausland“ geht es um die wichtigsten Prinzipien investigativer Recherche, die Themenfindung sowie das Anbieten von Geschichten. Außerdem berichte ich aus meinem Alltag als freiberuflicher Reporter und von meinen aktuellen Recherchen. 

Neben meiner Tätigkeit als Dozent halte ich im In- und Ausland Vorträge zu meiner Reporter-Tätigkeit sowie den Themen Migration & Kriminalität und nehme an Podiumsdiskussionen teil.

Auswahl Referenzen:

 

Axel Springer Akademie, Berlin (Dozent)

RTL-Journalistenschule, Köln (Dozent) 

 

Goethe-Institut, Bratislava (Redner)

ICP Conference "Through Communication to Integration: International Perspective", Prag (Dozent & Redner)

Vorab-Premiere "Mord auf Malta", Straßburg (Podiumsdiskussion)


Minority Rights Group Europe webinar "Media, Migration and Minorities" (Dozent)

Falls Sie mich als Dozent oder Redner buchen wollen, schreiben Sie mir gerne eine E-Mail.

 

KONTAKT

Haben Sie Fragen oder Kommentare zu einer meiner Veröffentlichungen? Wollen Sie mich als Dozent oder für Vorträge buchen? Oder haben Sie Informationen, die mich interessieren könnten? Dann melden Sie sich gern.

+49-15253724354

 
Ein Betreuer gibt seinen Spielern der Aspire Academy Anweisungen

Doha, Katar, Mai 2015